Rinderleasing und Rindersharing auf dem Biohof Hausberg

Eine Neue Vermarktungsform erzeugt eine Win -Win Situation

Rinderleasing und Rindersharing ist eine neue Vermarktungsform, bei der der Kunde genauso im Mittelpunkt steht wie der Landwirt. Es entsteht dabei eine WIn-Win Situation für beide Parteien, für den Kunden genauso wie für den Landwirt.

Die Rinder
Die Rinder

Aber was ist überhaupt Rinderleasing ? Rinderleasing ist im Grunde nichts anderes als eine „Lohnmast“. Der Kunde kauft ein Kalb oder auch ein Rind, das weiterhin auf dem Hof bleibt und zahlt anschließend ein monatliches Futtergeld von € 107,- / Monat ( incl. 7 % Mwst) bis es  im Alter von 12 Monaten bis  maximal 2 Jahren geschlachtet wird.

Vorteile für den Kunden und den Landwirt

Die Vorteile für den Kunden dabei sind:

  • volle Kontrolle wie das Kalb oder Rind gefüttert und aufgezogen wird
  • volle Kontrolle der Haltungsform
  • beides durch jederzeitigen Besuch auf dem Biohof Hausberg überprüfbar
  • der Kunde ( Besitzer) bestimmt selber den Schlachttermin
  • Die Kosten teilen sich über einen längeren  aber überschaubaren Zeitraum auf
  • Kein Risiko bei Todesfall oder anderen widrigen Umständen ( vertragliche Zusicherung eines Ersatzrindes)
  • Der Kunde kann sich den Einstieg bzw. die Dauer des Rinderleasings selber aussuchen
  • Nach Beendigung des Leasings erhält der Kunde bestes Qualitäts-Bio-Rindfleisch aus der Weidehaltung  (kein Mastrind)
  • reale Einblicke in die bäuerliche Landwirtschaft mit all ihren Faktoren
  • Jeder Leasingkunde erhält als Bonus zusätzlich ein kostenloses Urlaubs-Wochenende für 2 Personen auf dem Biohof Hausberg all incl. (1 Übernachtung mit Frühstück sowie Abendessen, persönlicher Hofführung und Einblicke in die bäuerliche Landwirtschaft)

Die Vorteile für den Landwirt:

  • Das Rind wird von Anfang an vermarktet und nicht erst bei der Schlachtung
  • es entsteht eine monatliche Einnahme im Gegensatz zu einer Einmal-Einnahme nach einem längerem Zeitraum
  • Kundenbindung durch persönliches Kennenlernen über einen längeren Zeitraum
  • Die Möglichkeit, Verständnis für die bäuerliche Landwirtschaft zu erzeugen, aber auch für Haltung und Aufzucht und damit auch ein Qualitätsbewusstsein für die Nahrung, in diesem Fall Fleisch, zu wecken.

Für wen ist das Rinderleasing gedacht und wo liegen die Nachteile ?

Gedacht ist das Rinderleasing für jeden, der Wert auf wirkliche Qualität bei der Ernährung legt, der Fleisch mit gutem Gewissen essen will. Wissend, es stammt aus einer natürlichen Haltungsform in einer natürlichen Umgebung. Der mit seinem eigenem Engagement mithelfen will, die bäuerliche Landwirtschaft zu erhalten, und durch eigene Kontrolle vermag, Lebensmittelskandale aus dem Weg zu gehen. Der es durch diese Vermarktungsform selber in der Hand hat, die Umwelt und den Tierschutz aktiv mit zu gestalten.

Der Nachteil darin liegt vielleicht in der Fleischmenge. Es braucht schon eine sehr große Familie oder ein Restaurant, um ein ganzes Rind zu lagern, eine Tiefkühltruhe ist da zu wenig, wenn wir von einem Fleischgewicht am Haken zwischen 200 kg bzw. bis zu 350 kg ausgehen. Außer man schließt sich in einer Gruppe von Freunden oder Familien zusammen. Für all jene, die dazu keine Möglichkeit haben oder aber keine Mitstreiter finden, ist  das Rindersharing gedacht.

Rindersharing, die Möglichkeit GEMEINSAM ein eigenes Rind  zu leasen

Für Konsumenten, denen ein ganzes Rind zu viel ist gibt es die Möglichkeit des Rindersharings. Kunden, die Interesse daran haben, melden sich zum Rindersharing an. In einem Gespräch wird festgelegt, zu welchem Anteil das Rindersharing erfolgen soll. (1/2 ; 1/3 ; 1/4 oder 1/5 ). Dadurch reduzieren sich für den Einzelnen natürlich auch die Kosten des Rinderleasings ohne darauf verzichten zu müssen. Wenn es zur Schlachtung kommt, bekommt jeder Sharing-Partner seinen vertraglich festgesetzten Anteil am gemeinsamen Rind.

Außer diesen beiden Formen der Vermarktung von Bio-Rindfleisch gibt es auf dem Biohof Hausberg  natürlich nach wie vor die Gelegenheit, sich in die Kundenliste  für die Schlachttermine eintragen zu lassen. Alle eingetragenen Kunden werden vor dem Schlachttermin verständigt und können sich dann verbindlich ein 10 kg Paket reservieren lassen.

 

 

 

Ein Gedanke zu „Rinderleasing und Rindersharing auf dem Biohof Hausberg“

  1. Hervorragender Einfall um landwirtschaftliche Erzeugnisse wie gesunde Fleischerzeugung an den Kunden zu bringen. Dies könnte man ausweiten wie beim Schwein mit Freigang. Dies habe ich schon in der Gegend um Bad Bentheim vor mehr als 25 Jahren gesehen.
    Das Schaffleisch könnte man ebenfalls so vermarkten, wie Geflügel.
    Dies wäre für den Kunden zugleich Tierschutz, Miterzeuger von besten Agrarprodukten. Ein Weg in der sehr schwierigen heutigen Zeit, auf jeden Fall in die richtige Richtung. Zusätzlich würde ich eine Werbung machen wo jeder erfährt dass es auch solche Wege gibt um die Landwirtschaft Zukunftsträchtiger zu machen. Hervorragender Einfall.

    Das

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